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Pfarrei Borg, St. Johannes der Täufer

Im Bistumsarchiv zu Trier in der Konsekrationsakte heißt es folgendermaßen:

Die erste Nachricht über den Pfarrort erhalten wir, wenn nicht etwa das 1052 vorkommende Bureche auf dieses Dorf zu beziehen sein sollte, durch die Visitation der Pfarrei Perl von 1569. Bei derselben kommt Borgh als Zubehör von Perla vor. Da Borg hier nicht als Filiale bezeichnet ist, kann daraus geschlossen werden, dass damals noch keine Kapelle im Dorf gestanden hat. Eine Kapelle wird aber nicht viel später erbaut, denn bei der Visite von 1743 war hier schon regelmäßig an allen Sonn- und Festtagen Gottesdienst.

Anfang des Jahres 1723 wurde der Umbau der Kapelle zur Pfarrkirche fertiggestellt und am 12. Juni 1723 hat Johannes Matthias, Episcopus Resmensis, suffr. Trev, die Kirche und einen Altar zu Ehren des hl. Johannes konsekriert und nach 1728 mit einem spitzen Kirchturm ausgestattet.

Nach dem französischen Konkordat von 1801 wurde Borg Pfarrei des Bistums Metz (F) und kam 1817 an das Bistum Trier zurück. Die Pfarrkirche erhielt 1820 eine weitere Vergrößerung um die Hälfte des Raumes, nebst Anbau eines Chores mit dem Turm an der linken Seite der Kirche.

1819 werden um die Kirche herum 14 Kreuzwegstationen errichtet. Der schlechte Zustand des Pfarrhauses und der Kirche waren der Grund, dass es von 1892 bis 1898 keinen Pfarrer in Borg gab. 1894 wurde ein neues Pfarrhaus gebaut.

1916 kam Pfarrer Moskopf als 32 jähriger Priester nach Borg. In seiner Amtszeit wurden zwei Kirchen gebaut: 1918 wurde mit den Vorbereitungen eines Kirchenbaues begonnen. Am 14. Mai 1922 konnte die feierliche Benediktion der Kirche gefeiert werden und es fand der erste Gottesdienst im „Haus des Herrn“ statt. Am 4. September 1924 konnte Weihbischof Antonius Mönch die neue Kirche konsekrieren. Die vier neuen Glocken wurden am 18. Juni 1926 in Saarburg mit vier Wagen abgeholt und am 29. Juni 1926 feierlich geweiht.

Mit dem Ausbruch des 2. Weltkrieges wurde am 19. September 1939 der Turm der Kirche gesprengt, das Kirchenschiff wurde dabei ebenfalls zerstört. 1940 wurden für kurze Zeit Gottesdienste in der Gaststätte Scherer gehalten, ab 1941 in einem Schuppen, in dem auch das Allerheiligste untergebracht war.

Am 3. Oktober 1948 wurde der Grundstein für die neue Pfarrkirche gelegt. Am 17. Juni 1951 segnete Prälat Kammer, Domherr zu Trier, die neue Kirche ein. Erst danach, am 19. Juni 1953, konnten die Glocken in Saarburg abgeholt werden, sie wurden am 21. Juni 1953 geweiht. Die feierliche Konsekration der neuen Kirche durch Bischof Dr. Matthias Wehr erfolgte am 16. November 1954.

Pfarreiengemeinschaft Perl, Biringerstraße 5, 66706 Perl | pfarramt.perl@t-online.de, 06867 560 102

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