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Der Kirchengemeindeverband regelt verbindliche die Zusammenarbeit der Pfarreien in der Pfarreiengemeinschaft in finanziellen Fragen.

 

Zur verbindlichen Kooperation in einer Pfarreiengemeinschaft soll ein Kirchengemeindeverband gebildet werden. Diese Einrichtung ist bereits im geltenden Kirchenvermögensverwaltungsgesetz (KVVG) vorgesehen; es handelt sich dabei um den Zusammenschluss von weiterhin rechtlich eigenständigen Kirchengemeinden (§ 1) zwecks Wahrnehmung gemeinsamer Aufgaben (§ 2).

Als solche gemeinsame Aufgaben werden vor allem angesehen:
• die Anstellung sämtlichen nichtpastoralen Personals (§ 2 Abs. 5) [mit Ausnahme des Personals der Kindertageseinrichtungen in Trägerschaft der Kirchengemeinden],
• die Bereitstellung der Mittel für pastorale Vorhaben (§ 2 Abs. 2),
• der Unterhalt der Dienstwohnungen der Geistlichen und der Diensträume (§ 2 Abs. 4)
• und die Vergabe der Mittel an die Kirchengemeinden für die Bewirtschaftung und für den Bauunterhaltung der Gebäude (§ 2 Abs. 3).

Auch zukünftig bleibt die kirchengemeindliche Kindertageseinrichtung, wenn sie nicht in die Betriebsträgerschaft einer der drei Kita gGmbHs wechselt, weiter in der Verantwortung der Kirchengemeinde.


Zentraler Bestandteil der Finanzierung der Kirchengemeindeverbände werden ab 2013 die sogenannten Schlüsselzuweisungen sein. In Abhängigkeit von der Anzahl der Pfarreien und der Zahl der Katholiken legen die Schlüsselzuweisungen fest, wie viel Geld die Kirchengemeindeverbände vom Bistum zur Deckung ihrer Personal- und Sachkosten erhalten.


Für die Wahrnehmung seiner Aufgaben erhält der Kirchengemeindeverband zum einen vom Bistum aus Kirchensteuermitteln ein bestimmtes Budget, die sogenannten Schlüsselzuweisungen (§ 9 Abs. 1 Ziff. 1). Zum anderen kann er aber auch aufgrund von Vereinbarungen mit den Kirchengemeinden (§ 2 Abs. 4: Kooperationsverträge) von diesen Zuweisungen verlangen (§ 9 Abs. 1 Ziff. 2), um den Unterhalt der Dienstwohnungen und Diensträume zu gewährleisten.

Im Kirchengemeindeverband sind aus der Pfarreiengemeinschaft Perl vertreten:

Kirchengemeindeverband ab 2016

 

Irene Keren

Kirschenstrasse 57 – Perl

 

Christoph Leg

Hubert-von-Nell-Strasse 5 - Perl

 

Waldemar Bach

Schlossstrasse 23 – Nennig

 

Manfred Linster

Zu den Mühlen 68 – Besch

 

Uwe Fixemer

Leukstrasse 9 – Eft-Hellendorf

 

Alois Breit

Lothringer Strasse 1 – Borg

 

Manfred Schatz

Bernhardstrasse 4 – Wochern

 

Marliese Petry

Tettingerweg 4 – Sinz

 

 

Erläuterung Begriff Schlüsselzuweisung

Schlüsselzuweisungen sind Mittelzuweisungen zur Finanzierung des kirchengemeindlichen Personals (nicht-pastorales Personal) sowie der Sachkosten. Sie ersetzen die Bedarfszuweisungen der früheren Jahre und tragen so den Einsparungsbemühungen des Bistums Rechnung. Auch für die Pfarreiengemeinschaft Perl mit ihren sieben Pfarreien wird es auf Dauer unumgänglich sein, mit den geringer werdenden Schlüsselzuweisungen alle anfallenden Personal- und Sachkosten des Kirchengemeindeverbandes zu decken. Denn nur mit Umwälzung dieser Kosten auf die einzelnen, zum Teil ertragsschwachen Pfarrgemeinden können diese künftig ihre (finanzielle) Eigenständigkeit nicht bewahren. Es ist eine wichtige Aufgabe der Verwaltungsräte, vehement für den Erhalt ihrer Pfarrgemeinden zu kämpfen.

Insgesamt wird das Bistum bis 2016 seine Zuschüsse für alle Bereiche um 32.471.500 € zurückfahren. Hiervon betroffen sind Kirchengemeinden, Caritas, Schulen, Jugendpastoral,

Eingeführt wurden diese Schlüsselzuweisungen bereits mit dem Jahr 2012. Besonders schmerzhaft ist, dass seit Anfang des Jahres 2013 die Zuweisungen des Bistums für die Kirchengemeinden bis zum Jahr 2016 in jedem Jahr um 1,075 Millionen Euro abgesenkt werden. Die Einsparungen beim pastoralen Personal betragen bis 2016 insgesamt 5 Millionen Euro und werden durch die Umsetzung des „Orientierungsrahmens für pastorales Personal“ (aktuelle Änderung vom 23.10.2012) erreicht.

Durch diese Umstrukturierungs- und Sparmaßnahmen des Bistums werden sich im Laufe der nächsten Jahre, nicht zuletzt im Bereich der einzelnen Kirchengemeinden und ihrer Pfarrangehörigen, Veränderungen nicht vermeiden lassen. Die überarbeitete Ordnung für die Pfarrgemeinderäte und Pfarreienräte greift die Erfahrungen der Räte in den letzten Jahren auf und versucht, sie entsprechend den Herausforderungen der kommenden Jahre zu integrieren.

 
Pfarreiengemeinschaft Perl, Biringerstraße 5, 66706 Perl
pfarramt.perl@t-online.de, 06867 560 102